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Unsere 7 schönsten Routen auf Radreise

Bist du auf der Suche nach Inspirationen für deine nächste Radreise? Auf 26.000 Kilometern durch 29 Länder mit dem Fahrrad haben wir ein paar schöne Ecken der Welt entdecken dürfen. Aber welche Routen sind uns besonders in Erinnerung geblieben? Unsere 5 landschaftlichen Highlights aus über 2 Jahren Fahrradreise verraten wir dir hier! 


 

INHALT

  1. Türkei | Entlang der Schwarzmeerküste
  2. Tajikistan | Pamir Highway & Wakhan Valley
  3. Oman | Überquerung des Hajar Gebirges
  4. Oman | Wüstendurchquerung von Muscat nach Salala
  5. China | Am tibetischen Hochplateau von Litang nach Benzilan
  6. Montenegro | Die Überquerung des Durmitor Nationalparks
  7. Norwegen | Entlang der Küste ans Nordkap

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1. Türkei - Entlang der Schwarzmeerküste

  • Route: Von Sinop nach Bartin ca. 330km mit rund 5500 Höhenmetern!
  • Mögliche Erweiterung: Samsun nach Bartin ca. 480km mit rund 6300 Höhenmetern
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  • Wichtige Ausrüstung: Camping-Ausrüstung. Für das Campen am Strand oder spontane Einladungen in Teestuben! 
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Zugegeben, die Türkei ist im Allgemeinen ein Radreise-Hit. Egal ob der bergige Süden, die Höhlen Kappadokiens in der Zentraltürkei oder die raue Schwarzmeerküste im Norden. Das Facettenreichtum der Türkei ist nur schwer zu überbieten und so hat sich die Türkei zu eines der beliebtesten Radreiseländer entwickelt.  Eines unserer (vielen) Türkei-Highlights: Die fast unberührt erscheinende Schwarzmeerküste im Nord-Westen der Türkei. Wer authentisch türkischen Flair erleben will und dabei immer wieder die Füße ins kalte Nass stecken möchte, um sich danach in einer urigen Teestube bei heißem Çay wieder aufzuwärmen, der sollte im Herbst der Schwarzmeerküste zwischen Bartin und Samsun folgen. Herzliche Gastfreundschaft gepaart mit den bunten Farben des Herbstes entlang wilder Küstenformationen machen diese Ecke der Türkei zu einem unvergesslichen Abenteuer! Aber Achtung: Die Küstenstraße ist nichts für untrainierte Wadeln. Kurze, aber äußerst knackige Anstiege sind hier des Radfahrers täglich Brot! Und auch der Regen kann zum unangenehmen Dauerbegleiter werden. Mehr über unsere Erlebnisse kannst du hier lesen oder hier als Video ansehen.


2. Tajikistan - Pamir Highway & Wakhan Valley

  • Route: Pamir Highway von Dushanbe bis Osh ca. 1400 km und rund 17.500 Höhenmeter
  • davon Wakhan Valley (Korog - Murgab): rund 500km und 5700 Höhenmeter
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  • Wichtige Ausrüstung: Wasserbeutel 10 Liter! Du brauchst etwas, womit du mehrere Liter Wasser transportieren kannst. Dafür gibt es unterschiedliche Lösungen. Wir haben einen Ortlieb Wassersack dabei, waren aber noch nie wirklich glücklich damit. Er ist oft undicht und das Wasser schmeckt nicht besonders gut. 
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Das Eldorado für Radreisende – der Pamir Highway in Tajikistan. Jedes Jahr zieht es mehr Radbegeisterte in die entlegenen Berge des Pamirs und das hat seinen guten Grund. In Zentral Asien gelegen, verbindet der Pamir Highway die Hauptstadt Tajikistans, Dushanbe, mit der Kirgisischen Stadt Osh. Von einem klassischen "Highway" ist hier allerdings nicht viel zu sehen. Die Strecke führt über abenteuerliche Bergstraßen, deren Zustand jede erdenkliche Form annehmen kann! Nach starken Regenfällen sind Hangrutschungen, die Straßenabschnitte teilweise wochenlang blockieren, keine Seltenheit. Man muss reißende Flüsse durchqueren, verbringt viele Tage auf über 4000 Meter über dem Meer, ist umgeben von vielen 7000 Meter hohen Berggipfeln und man ist so weit ab der Zivilisation, dass der Sternenhimmel unendliche Tiefen annimmt. Ein naturgewaltiges Abenteuer!

Das Wakhan Valley bildet die Grenze zwischen Tajikistan und Afghanistan und an manchen Stellen wird der Grenzfluss so schmal, dass man mit den Afghanen auf der anderen Seite sprechen kann. Die Grenze ist stark bewacht und die Region politisch alles andere als stabil. Bevor man sich also auf den Weg nach Tajikistan macht, sollte man sich vorher über die Sicherheitslage informieren. 

Auch für uns waren die Wochen ein einprägsames Erlebnis, mit allen Höhen und Tiefen, die zu so einer Tour dazugehören.Auch wenn jeder Streckenabschnitt für sich den Titel „Highlight“ verdient hat, so ist uns das Wakhan Valley und die Karakul Ebene im Norden Tajikistans besonders in Erinnerung geblieben. Und weil Bilder mehr als tausend Worte sprechen, hat Reini eine wunderschöne Pamir-Highway Video-Serie geschnitten. Alle drei Teile gibt es hier zu sehen.


Oman

Oh Mann, Oman! Für uns Europäer scheinbar immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte, hat sich der Oman längst als Reiseland der Extraklasse entpuppt. Hier ist alles aufregend: die Kultur, die Berge, die Wüsten, die Oasen. Immer mehr Radfahrer setzen den Oman als Radreise-Destination ganz oben auf die Liste, bietet er doch die perfekte Kombination aus Abenteuer und Sicherheit. Und weil auch wir uns Hals über Kopf in dieses ach so andere Land verliebt haben, haben wir gleich zwei Routen in unsere Highlight-Liste aufgenommen:

3. Oman - Überquerung des Hajar Gebirges

  • Route: Von Nizwa nach Rustaq ca. 120km mit rund 2000 Höhenmeter
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  • Wichtige Ausrüstung: *Powerbank und eventuell ein *Solar Panel für die Stromversorgung
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Wer es richtig abenteuerlich will, dem sei das Hajar Gebirge ans Herz gelegt. Die Überquerung von Nizwa nach Rustaq (auf keinen Fall umgekehrt!!) im Norden Omans fordert selbst hartgesottene Radfahrer heraus. An einem Tag haben wir 15km bergAB(!) zurückgelegt und wussten am nächsten Tag nicht mehr, wie wir es mit unserem Muskelkater die letzten Kilometer zurück in die Zivilisation schaffen sollen. Für die Strapazen wird man aber ordentlich belohnt: Blicke auf die wildesten Gebirgsketten, saftig grüne Oasen mit unendlich vielen Dattelpalmen und glasklares Wildwasser. Wow!


4. Oman - Von Muscat nach Salala

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Das Kontrastprogramm zum Hajar Gebirge im Norden Omans ist die Wüstendurchquerung von Muscat nach Salala. Wahrscheinlich muss man schon der Typ dazu sein, um an dieser Strecke Gefallen zu finden. Schließlich sieht man tagelang, oder sagen wir besser wochenlang, nicht viel mehr außer Wüste, Meer und hie und da ein Fischerdörfchen. Wenn man Glück hat, mischt sich mal eine Schlange oder ein Skorpion ins Bild. Je tiefer wir in die Wüste geradelt sind, desto besser hat es uns gefallen. Die Straßen sind ausgezeichnet, der Verkehr beinahe nicht vorhanden, das Wildcampen in der Wüste ein absurd schönes Erlebnis und Wasser bekommt man fast immer in regelmäßigen Abständen (mehr zum Thema Wasser im Oman hier). Das Highlight wartet dann am Ende der Wüste: die tropischen Oasen und Berge rund um Salala. Hier wachsen Papayas, Bananen und Kokusnüsse, die Papageien fliegen von Palme zu Palme und man hat das Gefühl, hinter der Wüste am anderen Ende der Welt angekommen zu sein. Gigantomanisch. 


5. China - Am tibetischen Hochplateau von Litang nach Benzilan

  • Route: von Litang nach Benzilan ca. 400km und viele Höhenmeter ;-)
  • Achtung: Auf Google Maps findet man nicht die komplette Strecke, weil ein Teil der neuen Straße (noch immer) nicht eingezeichnet ist. Die genaue Route gibt es aber auf unserer Karte zu sehen!
  • Wichtige Ausrüstung: Eine chinesische Übersetzungs-App! Wir nutzten Youdao Translation (iOS & Android)
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China ist die unbestrittene Nummer 1 wenn es um Straßenbau geht. „Geht nicht, gibt´s nicht“ ist hier das Motto. Den Naturgewalten zu trotz werden in China Straßen gebaut, wo man bei uns nur noch die Hände über den Kopf werfen würde. Egal wie hoch der Berg, wie tief die Schlucht, wie unwegsam das Gelände ­– in China scheint es keinen Grund zu geben, ein Straßenbauprojekt nicht durchzuführen. Als Radreisende kommt man da oft in ein moralisches Dilemma: Einerseits fühlt man sich schlecht, als Tourist solche irrsinnigen Straßen zu benutzen, andererseits bieten genau diese Straßen als Radfahrer den größten Komfort. Geschmeidiger Asphalt, der in die wildesten Landschaften führt. So bequem haben wir davor noch nie einen Berg in diesen Höhen bezwungen. Denn auf der rund 500km langen Route von Litang nach Benzilan fährt man bis auf 4700 Meter hinauf, wovon lediglich 5km nicht asphaltiert sind. Auf den restlichen Kilometern hat man die perfekte Straße fast ganz für sich alleine. Und mal abgesehen von den Straßenverhältnissen – hier oben ist man auf dem tibetischen Hochplateau, erlebt die tibetische Kultur hautnah und fährt durch eine der fantastischsten Bergwelten, die wir je gesehen haben. Für uns eines der herausstechenden Erlebnisse. Die abschließende Krönung ist die neu erschlossene Schlucht kurz vor Benzilan. Was hier auf 100km gebaut wurde, ist schier unfassbar. Die Bilder sprechen für sich! 


6. Montenegro - Die Überquerung des Durmitor Nationalparks

  • Route: von Pluzine nach Zabljak ca. 65km und rund 1700 Höhenmeter
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  • Wichtige Ausrüstung: Eigentlich braucht man nichts außergewöhnliches für diese Route, aber ein *Fernglas macht auf jeden Fall Sinn, um mehr von der Tierwelt beobachten zu können! Wir haben immer eines dabei.
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So nah und so WOW! Im Norden Montenegros befindet sich das Durmitor Bergmassiv im gleichnamigen Nationalpark, der zu Recht UNESCO Weltnaturerbe ist. Um das Gebirge zu überqueren, sind wir von Plužine nach Žabljak auf der Straße P14 entlanggefahren und sind aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Die mächtigen Felswände und unendlichen Weitsichten haben uns sofort in ihren Bann gezogen und die 1700 Höhenmeter sind wie im Flug vergangen. Auf dieser kurzen Strecke kann man in nur wenigen Kilometern eine kleine Weltreise erleben: nicht enden wollende grüne Bergwiesen wie in der Mongolei, Felswände wie in den Schweizer Alpen und Wälder wie in Kanada. Besser geht´s nicht! 

Mehr zu unseren Erlebnissen auf dieser Strecke kannst du hier lesen.


7. Norwegen - Entlang der Küste ans Nordkap

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Es ist kein Geheimnis mehr: Norwegen hat unser Herz erobert. Besonders der hohe Norden. Auch wenn die komplette Küstenroute ein einziger Traum ist - am spektakulärsten empfanden wir die Landschaften ab den Lofoten und weiter nördlich. Hat man die Lofoten, die wunderschön aber auch sehr überlaufen sind, erst mal verlassen, ist man quasi Alleinherrscher der Straßen. Dort oben ist einfach nichts mehr los, die Natur (und gelegentlich auch das Wetter) ist unvergleichlich, die Menschen offen und so herzlich, das Wildcampen ein einziges Paradies. Die Fjorde sind umringt von steilen Bergwänden, die Gletscher blinzeln zwischen den Gipfeln hervor und die Geier kreisen in der Luft. Da muss man schon acht geben,  vor lauter "in die Luft schauen" nicht das nächste Rentier auf der Straße zu übersehen!

 


Verrate uns deine Highlights in den Kommentaren!

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Kommentare: 8
  • #1

    Thomas Häfner (Donnerstag, 02 Dezember 2021 14:46)

    Ihr seid echt zu bewundern, was ihr in zwei Jahren auf Achse schon alles gesehen und erlebt habt. Elke und ich haben noch keine einzige eurer TOP 7-Routen gefahren. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
    Aber zu eurer Frage nach den TOP-Routen eurer Leser – hier meine TOP 3-Routen der letzten 10 Jahre (Empty-Nest-Lebensphase, Kinder aus dem Haus):
    1. In Europa hat es mir besonders Rumänien angetan, und dort besonders die nördlichen Regionen Maramures und Moldova an der ukrainischen Grenze. Das in Teilen noch archaische Leben und die reichen Traditionen haben wenig mit dem modernen Europa zu tun.
    2. Über die Seite Marokko-per-rad.de von Jan Cramer sind wir große Marokko-Fans geworden und waren mittlerweile dreimal mit Fahrrädern im Süden Marokkos unterwegs. Mein bevorzugtes Revier ist der Anti-Atlas mit kahlen Hochplateaus, beeindruckenden Tafelbergen und supergrünen Flussoasen in tief eingeschnittenen Canyons.
    3. Mein am weitesten entferntes TOP 3-Radreiseziel ist die indonesische Insel Sumbawa, östlich von Bali und Lombok gelegen. Das absolute Highlight dort war für mich die 240 km lange Umrundung des Vulkankegels Mt. Tambora. Die Freundlichkeit der Menschen auf der noch wenig vom Tourismus berührten Insel ist unbeschreiblich.
    Vorhin habe ich Elke nach ihren persönlichen TOP 3-Radrouten gefragt. Sie will selbst was dazu schreiben. Lasst euch überraschen.

  • #2

    Angi & Reini (Donnerstag, 02 Dezember 2021 15:20)

    Wow Thomas, danke! ihr habt wirklich schon so viel verschieden Ecken der Welt mit dem Rad entdeckt. Wir behalten Marokko und Rumänien im Hinterkopf! Indonesien stellen wir erst mal hinten an, weil das gerade so unerreichbar scheint. aber man weiß ja nie! Wir sind gespannt auf Elkes Top 3!

  • #3

    Elke Kraus-Häfner (Donnerstag, 02 Dezember 2021 17:02)

    Vielen Dank für eure Inspiration zu neuen Radreisen in die schönsten Ecken der Welt. Mal sehen was die Jahre 2022 ff. bringen.
    Die Favoriten unter meinen bisher gefahrenen Radrouten sind diese:
    1. In Rumänien ist mir das Donaudelta in bleibender Erinnerung geblieben. Von Tulcea am nördlichen Donauarm entlang, soweit die Pisten führen, mit dem Linienschiff oder Privatboot nach Periprava an der nördlichen Donaumündung, auf Sandpisten nach Sulina an der Mündung des mittleren Donauarms und irgendwann auch noch auf einer mir bislang unbekannten Piste weiter an den südlichen Donauarm
    2. Das Frühjahr in Andalusien ist ein Traum, sehr entspannt z. B. die 128 km lange Via Verde del Aceite auf einer aufgegebenen Bahntrasse am nördlichen Rand der Sierra Nevada
    3. Die Insel Sumbawa in Indonesien mit ihren unglaublich gastfreundlichen Bewohnern. Mit Aretha, deren Familie uns bei sich aufgenommen hat, haben wir nach 5 Jahren noch gelegentlich Kontakt.

  • #4

    Gerhard Brader, Fichtelgebirge (Freitag, 03 Dezember 2021 05:24)

    Hallo ihr beiden,
    Super Seite, tolle Beiträge, eindrucksvolle Filme, gibt es ein Buch von euch.

    Liebe Grüße
    Gerhard Brader

  • #5

    Carolina Steiner (Freitag, 03 Dezember 2021 07:50)

    Sehr gerne träume ich bei euren Reiseberichten mit, vielleicht eines Tages…
    Wir haben noch nicht so viele Radreisen gemacht und die meisten waren eher kurz.
    Die schönste Reise war wohl rund um Tasmanien. Wunderschöne Natur und sehr hilfsbereite Menschen. Zudem alles was man braucht in nächster Nähe.
    Auch zu unseren Favoriten zählt die Südinsel von Neuseeland. Auch hier eine fantastische Natur und sehr hilfsbereite Menschen.
    Zudem der Norden von Thailand. Von Chiang Mai über Pai, Mae Hong Son nach Mae Sariang.
    Alle Touren sind für uns „Anfänger“ ideal, da die Infrastruktur super ist.
    Nächsten Sommer ist ein Teil des Ostseeradweges geplant, wir freuen uns jetzt schon darauf…

  • #6

    Anita und Bruno aus LU (Samstag, 04 Dezember 2021 18:17)

    Unsere Top-Highlight-Touren:
    1. Norwegen: von Tromsö über die Inseln Kvaloya, Senja, Andoya, Lofoten, dann den Küstenradweg südwärts bis Alesund. Von dort zurück bis Trondheim w/ gebuchtem Heimflug. Ansonsten wären wir noch weiter sütdwärts gefahren. Grandiose Landschaften, ruhige Straßen, sehr freundliche Menschen. Viele Campingmöglichkeiten an wundschönen Spots, 1750km
    2. Albanien Rundreise: Tirana, Berat, Permet, Korce, Ohridsee, Peshkopi, Bajram Curr, Koman-Stausee, dann von Shkodra über Montenegro, Kroatien bis Österreich. Wir sind in Albanien im Hinterland und durch die Berge gefahren. Dort touristisch wenig erschlossen und gerade deshalb für uns attraktiv, ruhige Straßen, sehr freundliche Menschen. Mehrmals wurden wir angesprochen "thank you for visiting my country". Bisher ein weißer Fleck auf unserer Europakarte. Danach über die Inseln Kroatiens, durch Istrien und Slowenien, Friaul-Julisch Venetien bis Österreich. Mit dem Zug zurück nach D. 2.200km und 24.000Höhenmeter. Anstrendend aber unvergesslich. Jederzeit wieder. In Montenegro auf keinen Fall die Küsten(renn)straße nutzen.
    3. Rund um Sizilien, dann bis Rom: Von Palermo gegen den Uhrzeigersinn rund um Sizilien, anfangs an der Küste entlang, später ins absolut ruhige und abwechslungsreiche Hinterland. Siehst Du dort einen Italiener dreimal hintereinander, fühlst Du Dich schon fast zu seiner Familie gehörend. Viele pensionierte ehemalige Gastarbeiter waren begeistert, dass wir ihr Land (per Bike) besuchten. Mit vielen Höhenmetern rund um den Ätna, der leider w/Ausbruch gesperrt war. Danach auf dem Festland durch Kalabrien nordwärts. Dieser Teil war nur phasenweise schön; hier insbesondere im Cilento, danach natürlich die wunderschöne Amalfiküste, am Besten am Sonntag Morgen, wenn jeder Rennradler dir Packtaschenradler auf die Schulter klopfen möchte und dich anfeuert. Das versteht keiner so gut wie die italienischen Radler auf der ganzen Tour. Selbst die vermeintlich so aufbrausenden autofahrenden Italiener waren sehr rücksichtsvoll uns gegenüber. Das muss man erlebt haben. 2.200km 23.000Hm.

  • #7

    Angi & Reini (Montag, 06 Dezember 2021 15:09)

    Liebe Carolina, da bekommen wir gleich wieder Lust auf Australien und Neuseeland!! Danke für die Tipps und die Inspiration, wir sind gespannt ob wir es irgendwann noch auf die andere Seite der Welt schaffen ;-) Liebe Grüße!

  • #8

    Angi & Reini (Montag, 06 Dezember 2021 15:10)

    Liebe Anita und lieber Bruno,

    na da können wir eure Erfahrungen nur bestätigen!! Nur Sizilien kennen wir noch nicht, aber Italien ist sowieso immer ein Highlight. Das würde uns in Zukunft auch mal sehr reizen, den Süden Italiens zu beradeln. Danke für die Inspiration!!
    Liebe Grüße!

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